Leib & Lebens-Kunst — Kunst + Kosmetik

Dr. Gertrud Kamper & Francine Duroy GbR
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Beurre de Karité Paradoxa zentrifug.


Beurre de Karité PARADOXA durch Zentrifugieren gewinnen

Zentrifugieren

Zentrifugieren ist eine alte Technik. Auch in der Herstellung von Karitébutter bekannt, aber bislang ohne praktische Bedeutung gewesen. Das weiter vorne beschriebene ghanaische Unter­nehmen und sein deutscher Ingenieur haben jetzt ein Verfahren entwickelt, beste Karitébutter mittels Zentrifugieren zu gewinnen. Nach einigen Jahren und etlichen Investitionen produziert die neue Anlage nun. Siehe auch "Die dritte Lösung (2010/11)" in den Informationen zur Herkunft unserer Beurre.

Fürs Zentrifugieren werden die Kerne gemahlen und mit heißem Was­ser vermischt. Das heiße Wasser löst das Fett aus den Zellen. Wie beim Pressen läuft auch hier nichts unter 60°C. Es wird noch weiter am Verfahren gearbeitet. Ein Vorteil ist, dass nicht gefiltert werden muss – die Zentrifuge erledigt das Abscheiden von Feststoffen, Fremdstoffen und Wasser in einem Arbeitsgang.

Ergebnis: erstklassige Kerne vorausgesetzt wird in dieser Anlage eine sehr schöne Karitébutter produziert – z.B. unsere neue Paradoxa. Und diese Voraussetzung erstklassiger, sorgfältig handverlesener Kerne wird über die Art der Zusammenarbeit mit der lokalen NGO/Frauenorganisation erreicht.

 

Ghana_common in Nord-Ghana wird unsere neue Paradoxa durch Zentrifugieren gewonnen TPC_sheatree unter diesen Bäumen werden die Früchte aufgesammelt
TPC_RIDE_training_foto1 die lokale NGO " Rural Intervention for Deve- lopment and Employ- ment" ist der Rahmen für Training - alles hands-on. Hier: Karité- nüsse sollen nicht auf dem Boden getrocknet werden
TPC_RIDE_training_foto2 auch außerhalb des Themas Karité wird für die Verbesserung der Lebensqualität gelernt. Hier geht's um Brenn- holz sparen und weniger Rauch einatmen
TPC_sheafruits

so sehen die Früchte auf dem Baum aus

botanisch korrekt wäre wohl "Beeren" zu sagen

TPC_sheanut-gatherers

so bringen die Frauen sie ins Dorf

wenn man bedenkt, daß sie unter einem Baum pro Tag vielleicht gerade mal 1 bis 2 kg finden ...

TPC_sheanuts

nach dem Entfernen des Fruchtfleischs, die sogenannten Nüsse

botanisch korrekt sollte man "Samen" sagen

TPC_sheakernels

sind das nicht Super-kerne? Da wurde aber sorgfältig und streng selektiert

Übrigens werden die Kerne ebenfalls ständig als Nüsse (nuts, noix) bezeichnet

TPC_werkshalle

neue Produktion

neues Gebäude

TPC_waterpurifier

nein, das sind noch nicht die Zentrifugen

hier wird das Wasser ge- reinigt, mit welchem die gemahlenen Kerne zu Brei verdünnt werden - wäre er zu dickflüssig, funktionierte das Zentrifugieren nicht

freigehalten, falls wir doch noch ein Bild von den Zentrifugen bekommen

das Verfahren zur Produktionsreife zu bringen, war langwierig und dadurch kostspielig

aber ob man von einem Foto wirklich so viel abgucken könnte?

TPC_shea-fliesst

die flüssige Karitébutter läuft

bereits in diesem Moment ist sie sauber und hat nur noch eine minmale Restfeuchte

kein zusätzliches Filtern mehr notwendig

TPC_lab

in der Werkshalle gibt es auch ein Labor

das ist nun wirklich ungewöhnlich

TPC_lab-training das Laborpersonal erhält seine Fortbildung von einem Universitäts-Dozenten

Thema
"Sheabutter aus Handarbeit"

Bis zum Selektieren der Kerne ist es Handarbeit - und meist schwere körperliche Arbeit.
Nun kann man diskutieren, ob einem das hier Gezeigte zusagt – oder die "reine Handarbeit" traditioneller dörflicher Produktion, in der die Butter mehrfach gekocht wird.

vgl. auch die Überlegungen zu Kompromissen (weiter unten auf der Seite zur Herkunft unserer Beurre)

TPC_lab-worker

auch ein Frauen-Arbeitsplatz in Ghana

gibt auch viele gut ausgebildete Frauen in Afrika ... nicht nur die Analphabetinnen auf den Dörfern

aber zu wenige Arbeitsplätze für die Qualifizierten

 



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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 25. Januar 2011 um 21:32 Uhr
 
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