Leib & Lebens-Kunst — Kunst + Kosmetik

Dr. Gertrud Kamper & Francine Duroy GbR
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Kunstfalter "Senegalreise"

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Kunstfalter "Senegalreise"
für die Edition November 2006 von "Kunst+Kosmetik"

 

Gertrud Kamper:
– Buschtaxi in die Casamance
– Nahverkehr in der Casamance
– Grenzerfahrung

(Tintenfilzer, teilweise Mischtechnik), 2005

Druck auf 280er-Chromokarton, 3xA5, Hochformat, gefaltet,
auf 300 limitierte Auflage,
auf der Rückseite jedes Bild einzeln handschriftlich numeriert und signiert

zusammen mit Info-Texten in einem C5-Umschlag von Artoz
(Farbe ocker/terracotta)

zu bestellen für 20 Euro (incl. MWSt.)
bei arteFakt und direkt bei Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

 

 

 

 

 

 



Die Senegalreise

Wenn eine eine Reise tut, dann kann sie was erzählen. Und wenn frau der Erzählenden zuhört, dann hat sie was zu zeichnen. Eine meiner Freundinnen, die ich schon seit Studienzeiten kenne, war im Frühjahr 2005 für einige Wochen im Senegal und ist auch im Land gereist – mit dem Buschtaxi, mit der Fähre und mit den Booten, die auf den großen Flüssen als Bus und Taxi fungieren. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: ein Buschtaxi ist ein mittelgroßer Bus, gerne von Mercedes, häufig recht alt und praktisch immer hoffnungslos überfüllt und auf dem Dach hoch mit Gepäck beladen. Angeblich auch mit Schafen und Ziegen, aber das habe ich noch nicht im Original gesehen. Wenn jemand Gelegenheit hat, den senegalesischen Spielfilm "TGV" zu sehen – unbedingt anschauen. Dann werden Sie verstehen, wovon die Rede ist. Obwohl selbstverständlich kein echter Reisender die in diesem Film aufeinander folgenden haarsträubenden und teilweise haarsträubend komischen Abenteuer erlebt. Das Buschtaxi, das da sozusagen die Hauptrolle spielt, ist vorne mit "schneller als der TGV" beschriftet. TGV ist der französische Konkurrent des deutschen ICE. Also heißt der Fahrer des Busses in den Dörfern entlang der Route nur "TGV" [sprich: te-sche-we).


buschtaxi_casamanceJedenfalls hatte meine Freundin einiges erlebt, auch Abenteuerliches. Also hatte sie eine Menge zu erzählen. Und während ich so in Berlin-Rudow bei ihr im Garten saß, mich an der ersten Sommersonne freute und ihr zuhörte, legte ich mir die Farben zurecht, nach denen mir war, und fing an zu kritzeln. Da gab es erst mal keine konkrete Absicht – doch langsam fing die Kritzelei an, einzelne Elemente aus der Erzählung aufzunehmen. Wenn ich auch selbst noch nie so weit gekommen war – die Casamance ist der südlichste Teil des Senegal, sozusagen noch unterhalb von Gambia – hatte ich doch schon reichlich Buschtaxis, Boote und breiten Fluß mit Mangroven-bewachsenen Ufern gesehen.

Diese Art Bilder nenne ich zusammenfassend "Vibrations". Begonnen hat es damit, daß ich mit ganz dünnem Pinsel und Aquarellfarben Muster in Aquarellbilder hineingemalt habe. Dann begann das Experimentieren mit bunten Tintenfilzern. Besonders schön sind die mit einer pinselähnlichen Spitze. Kann man wirklich erklären, wieso einen das Experimentieren mit einem bestimmten Werkzeug fasziniert? Ich kann es nicht.

Das erste Bild habe ich "Buschtaxi in die Casamance" genannt, das zweite "Nahverkehr in der Casamance" und das dritte "Grenzerfahrung". Ich stelle mir vor: Das "Triptychon" des Kunstfalters kann hinter Glas gerahmt und an die Wand gehängt werden, wie es ist – oder geschnitten, jedes Bild separat gerahmt und nebeneinander gehängt. Oder vielleicht mag jemand die Bilder auch einzeln verschenken. Oder sie in einer Mappe sammeln.

 


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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. September 2009 um 15:37 Uhr
 
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