Von der Wiege bis zur Haustür
Von der Wiege bis zur Haustür
- Das Sammeln der Früchte und Herausschälen der Nüsse ist erst der Anfang. Sieht man mal von den zwischen den meisten Schritten notwendigen Transporten ab, gehört zu den "großen" Etappen nach dem Pressen/Filtern etc. bspw. das Bedrucken der Dosen. Die Herstellung der Dosen lasse ich mal außen vor – obwohl das für eine spätere Gelegenheit sicher auch reizvoll wäre.
- Genau genommen sollte man die Transporte nicht so nebensächlich behandeln. Da werden beachtliche Strecken zurückgelegt – es fängt auf den Kopf oder dem Eselsrücken an, geht weiter mit dem LKW zum Hafen, geht mit dem Containerschiff nach Europa, geht wieder mit dem LKW weiter. In Europa werden blanke leere Dosen, bedruckte leere Dosen, bedruckte befüllte Dosen transportiert, bis sie endlich im Lager sind. Ganz am Ende dann kommt der Transport zum Laden oder gleich zu Ihnen ins Haus. Nicht zu vergessen der ganze Papierkram, der für diese Transporte zu erledigen ist. Vom Beladen übers Fahren bis zum Umladen und den Papieren – alles das erledigen Menschen.
- Die Dosen aller Größen müssen mit Karitébutter befüllt werden. Und dabei müssen strenge Standards eingehalten werden. Zum einen einfach, weil die Kosmetik-Verordnung sie vorschreibt. Zum Teil würde aber schon der gesunde Menschenverstand einige dieser Standards verlangen – z.B. Hygiene-Vorschriften. Das bedeutet, da müssen Profis ran, welche auch über die entsprechende Ausrüstung verfügen.
- Vor dem Abfüllen das Labor nicht zu vergessen. Schließlich interessieren ja auch die verschiedenen Werte der verschiedenen Buttern. Alles, was interessant oder gar möglich wäre, wird aber nicht untersucht – wer sollte das bezahlen?
- Die fertig befüllten Dosen müssen ins Lager gebracht und in Lagerhallen unter gemäßigter Kühlung von ca. 13 Grad aufbewahrt werden. Lagerräume, Kühlmaschinen, Energie, Lagerverwaltung – das alles müssen Menschen besorgen, herstellen, erledigen.
- Die Kunde davon, daß es so eine phantastische Karitébutter gibt – auch, was das überhaupt ist – muß ins Land und unters Volk gebracht werden. Auch die Information, wo und wie man an die Dosen kommen kann. Nicht wenig Arbeit: Texte, Bilder, Flyer, Kataloge, Beilagen, Karten, web-site, online-Kataloge, newsletter usw. Vom Schreiben und Dateien druckfertig machen bis zur Druckerei und zum Kopiershop – selbstverständlich auch wieder Transporte zwischendurch. Und Papier ist schwer. Auch eine web-site macht sich nicht von selbst, eine einigermaßen gut aussehende und informative schon gar nicht. Und newsletter per e-mail zu verschicken und dabei alle entsprechenden rechtlichen Vorschriften einzuhalten, das ist auch kein Kinderspiel und braucht einen Profi.
- Wer auf dem einen und/oder anderen Weg von der ITÉ Beurre de Karité erfahren und sich mehr oder minder ausführlich informiert hat, der möchte sie dann (hoffentlich) auch bestellen und möglichst bald geliefert bekommen. Damit das zur allseitigen Zufriedenheit funktioniert, braucht es in den Büros der online-shops und am Telefon freundliche Menschen, die sich auskennen, Auskunft geben, Bestellungen annehmen, Rechnungen und Versandpapiere schreiben, Zahlungseingänge kontrollieren und am Ende dem Versand sagen "jetzt übernimm Du". Dort im Lager geht dann jemand an die Regale, packt Pakete, klebt Adressen drauf und bringt das Ganze zur Post. Womit wir nochmal das Thema des Transports haben – und am Ende halten Sie Ihre Dose Karitébutter in Händen.
- Noch irgend jemand der denkt, Versandhandel wär nur so ein bißchen Sitzen am Computer?
- Und dann gibt es selbstverständlich noch die netten Menschen, bei denen man/frau die Dose direkt kaufen und gleich mitnehmen kann. Wenn man/frau das Glück hat, an einem dieser Orte oder in deren Nähe zu wohnen. Wo? Hier nachsehen. Die haben natürlich auch noch Arbeit damit, wie mit den anderen Stücken in ihren Läden oder Büros oder Praxen auch.
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. September 2009 um 13:25 Uhr |
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